Sagen-, Mythenwander- und Radweg 3

Unser Wanderweg beginnt am Ortseingang des Ballenstedter Stadtteils Opperode und wird von Beginn an mit einem gelben Andreaskreuz gekennzeichnet. Schon nach einem kurzen Wegstück hat man Opperode verlassen und zur linken Hand liegt der Bismarckturm.

Das kleine Wäldchen, in dem der Bismarckturm steht, heißt Stahlsberg und der Turm präsentiert außerdem eine Stempelstelle (Nr. 199) für die Harzer Wandernadel.

 

 

Sobald der Weg den Harzwald erreicht hat, geht er auf, in einen Fernwanderweg, der mit einem blauen Punkt gekennzeichnet ist. Unser Weg führt weiter über den Eckartsberg ins wild-romantische Bodetal. Dort angekommen mündet der Weg direkt im Selketal-Naturlehrpfad Meisdorf, der zum Gasthaus „Zum Falken“ führt, wo eine erste Einkehr möglich ist.

Von dieser Region berichtet uns die Sage 2. Hinter dem Gasthof wird die Selke überquert und der Weg zur Burg Falkenstein gewählt. Von dieser altehrwürdigen Ritterburg, die wohl zu den am besten erhaltenen mittelalterliche Burgen der Harzregion zählt, berichtet die Sage 3.

Über die Burg Falkenstein gibt es aber viele weitere Sagen und Legenden, unter anderem, dass dort Eike von Repgow den Sachsenspiegel verfasst haben soll. Auch dem Burgmuseum sollte etwas Zeit gewidmet werden.

 

Dann folgen wir dem Fuhrmannsweg zum Gartenhaus Pansfelde, der mit einem roten Balken gekennzeichnet ist und am Reiterhof Pilger vorbeiführt. Von dort aus führt der Weg parallel zur Straße nach Degenershausen, wo unbedingt der gleichnamige Landschaftspark (Bild 1) besucht werden sollte.

 

 

Weiter führt der Weg parallel der Straße bis zur nächsten Kreuzung, und darüber hinaus weiter bis nach Neuplatendorf und dann Richtung Endorf. Einen knappen Kilometer hinter Neuplatendorf liegt auf der linken Seite eine Holländerwindmühle. Dort angekommen, nehmen wir den Weg, der Richtung Kloster Konradsburg (Bild 2) ausgeschildert ist. Das dortige Klostercafé lädt zu einer Verschnaufpause ein und es ist Zeit, um die Sage 6 zu lesen.

Nun ist es an der Zeit, den Rückweg anzutreten, wozu wir den ausgeschilderten Europaradweg R1 nutzen. Wir kommen so über Meisdorf zurück nach Ballenstedt Opperode.

 

Dieser Sagen- und Mythenweg ist auch gut als Radwanderweg geeignet. Zwar muss man den Steilaufstieg vom Selketal zur Burg Falkenstein sein Fahrrad schieben, aber es ist auch eine Umgehung dieses Teilstücks möglich, indem man die Straße zum Gartenhaus Pansfelde nutzt. Doch auch diese ist ein enormes Stück Arbeit, weil sie eine ausgesprochen große Steigung hat.

 

© Fotos und Text Bernd Sternal 2011